Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Diese AGB gelten für die Nutzung der Plattform LINA durch selbständig oder gewerblich tätige Lehrer:innen, Vocal Coaches, Stimmtrainer:innen, vergleichbare berufliche Nutzer:innen sowie registrierte Expert:innen.

1. Anbieterin und Geltungsbereich

Anbieterin der Plattform LINA ist:

Sara Heyder – LINA Software
Baumgartenstr. 3
90574 Roßtal
Deutschland
E-Mail: lina@motito.de

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung der Plattform LINA.

LINA richtet sich ausschließlich an Unternehmer:innen im Sinne des § 14 BGB, insbesondere an selbständig oder gewerblich tätige Lehrkräfte, Vocal Coaches und vergleichbare berufliche Nutzer:innen.

2. Leistungen von LINA

LINA ist eine digitale Organisations- und Assistenzplattform zur Unterstützung insbesondere im Gesangsunterricht und in vergleichbaren Unterrichts- und Coachingbereichen.

Zum Leistungsumfang können je nach Tarif insbesondere gehören: Kalender, Schülerverwaltung, Dokumentation, Reminder-Funktionen, Materialverwaltung, Datei-Uploads, Umsatzübersichten, Expertenrat, Vocal Mood Tracker, KI-gestützte Funktionen sowie weitere organisatorische Werkzeuge.

Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus dem jeweils gebuchten Tarif und dem zum Zeitpunkt der Nutzung verfügbaren Leistungsangebot.

3. Registrierung und Nutzerrollen

Für die Nutzung von LINA ist grundsätzlich eine Registrierung erforderlich.

Nutzer:innen verpflichten sich, vollständige und zutreffende Angaben zu machen und ihre Zugangsdaten vor dem Zugriff unbefugter Dritter zu schützen.

Lehrer:innen und andere reguläre Nutzer:innen verwenden den vorgesehenen Nutzerbereich. Registrierte Expert:innen verwenden ausschließlich das dafür vorgesehene Expertenportal.

Zugangsdaten dürfen nicht unbefugt an Dritte weitergegeben werden.

4. Kostenlose Testphase

LINA kann zunächst für einen Zeitraum von fünf Tagen kostenlos getestet werden.

Die kostenlose Testphase wandelt sich nicht automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement um.

Nach Ablauf der Testphase ist für die weitere Nutzung kostenpflichtiger Funktionen der aktive Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements erforderlich.

5. Vertragsschluss, Tarife und Preise

Für kostenpflichtige Funktionen gelten die Preise und Leistungsmerkmale, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Plattform angezeigt werden.

Der Vertrag über die Nutzung von LINA kommt zwischen der Nutzer:in und Sara Heyder – LINA Software zustande.

Die technische Zahlungsabwicklung erfolgt über Stripe.

6. Laufzeit und Abrechnung

Kostenpflichtige Abonnements werden grundsätzlich monatlich abgerechnet.

Der erste kostenpflichtige Abrechnungszeitraum beginnt mit dem Abschluss des kostenpflichtigen Abonnements.

Das Abonnement verlängert sich jeweils automatisch um einen weiteren Abrechnungsmonat, sofern es nicht rechtzeitig zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt wird.

Der jeweilige Monatsbeitrag wird zu Beginn des Abrechnungszeitraums fällig.

7. Kündigung

Das kostenpflichtige Abonnement kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden.

Bereits gezahlte Entgelte für einen begonnenen Abrechnungszeitraum werden grundsätzlich nicht anteilig erstattet, soweit keine zwingenden gesetzlichen Ansprüche bestehen.

8. Preisänderungen

Die Anbieterin kann Preise für zukünftige Abrechnungszeiträume anpassen, insbesondere bei Änderungen des Leistungsumfangs, technischen Weiterentwicklungen oder veränderten Kostenstrukturen.

Preisänderungen werden mit angemessener Frist angekündigt und gelten nicht rückwirkend.

9. Weiterentwicklung und Änderungen des Leistungsumfangs

LINA wird laufend technisch und funktional weiterentwickelt.

Die Anbieterin ist berechtigt, Funktionen zu ergänzen, zu verändern, technisch neu zu gestalten oder durch gleichwertige Funktionen zu ersetzen, soweit dadurch der wesentliche Vertragszweck nicht unangemessen beeinträchtigt wird.

Ziel solcher Änderungen ist insbesondere eine sichere, funktionale und zeitgemäße Nutzung der Plattform.

10. Sperrung eines Benutzerkontos

Die Anbieterin kann einen Benutzerzugang vorübergehend oder, bei erheblichen oder wiederholten Verstößen, dauerhaft sperren, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht.

Dies kann insbesondere der Fall sein bei:

  • nicht geleisteten fälligen Zahlungen,
  • erheblichem Verstoß gegen diese AGB,
  • missbräuchlicher oder rechtswidriger Nutzung,
  • Sicherheitsrisiken,
  • Manipulations- oder Betrugsversuchen,
  • unbefugter Weitergabe von Zugangsdaten oder
  • gesetzlichen oder behördlichen Verpflichtungen.

Soweit möglich und zumutbar wird der Nutzer:in Gelegenheit gegeben, den Grund für die Sperrung zu beseitigen.

11. Verantwortung für Schüler- und Nutzerdaten

Nutzer:innen entscheiden selbst, welche personenbezogenen Daten, Unterrichtsinformationen, Materialien oder Dokumente sie innerhalb von LINA erfassen oder hochladen.

Die jeweilige Nutzer:in ist dafür verantwortlich, dass die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung dieser Daten datenschutzrechtlich und sonst rechtlich zulässig ist.

Dies gilt insbesondere für Schülerdaten, Kontaktdaten, Geburtsdaten, Unterrichtsdokumentationen, Verträge, hochgeladene Dateien und gesundheitsbezogene Angaben.

12. Expertenrat

Im Expertenrat dürfen keine Klarnamen von Schüler:innen oder sonstige vermeidbare personenbezogene Daten verwendet werden.

Fragestellungen sind so zu anonymisieren, dass betroffene Schüler:innen nicht unmittelbar identifiziert werden können.

Antworten im Expertenrat dienen ausschließlich dem fachlichen Austausch und ersetzen insbesondere keine individuelle medizinische, psychotherapeutische, rechtliche oder sonstige professionelle Einzelfallberatung.

13. KI-gestützte Funktionen

LINA kann KI-gestützte Funktionen zur Unterstützung der Unterrichtsplanung, Organisation und Textgenerierung bereitstellen.

KI-generierte Antworten, Vorschläge oder Auswertungen können fehlerhaft, unvollständig oder für einen konkreten Einzelfall ungeeignet sein.

Sie ersetzen keine fachliche, medizinische, therapeutische, rechtliche oder sonstige professionelle Entscheidung.

Nutzer:innen sind verpflichtet, Ergebnisse vor ihrer Verwendung eigenverantwortlich zu prüfen.

In KI-Eingabefelder sollen keine Klarnamen von Schüler:innen oder nicht erforderliche vertrauliche oder besonders sensible personenbezogene Daten eingegeben werden.

14. Pflichten der Nutzer:innen

Nutzer:innen dürfen LINA nicht rechtswidrig, missbräuchlich oder in einer Weise verwenden, die die Sicherheit oder Funktionsfähigkeit der Plattform gefährdet.

Insbesondere dürfen keine rechtswidrigen Inhalte, Schadsoftware, unbefugt erlangten Daten oder Inhalte hochgeladen werden, an denen keine erforderlichen Nutzungsrechte bestehen.

15. Verfügbarkeit und technische Grenzen

LINA wird laufend weiterentwickelt und technisch gewartet.

Eine jederzeitige, ununterbrochene und vollständig fehlerfreie Verfügbarkeit der Plattform wird nicht geschuldet.

Einschränkungen oder Ausfälle können insbesondere durch Wartungen, Updates, Softwarefehler, Netzwerkausfälle, Sicherheitsvorfälle, Ausfälle von Hosting-, Datenbank-, Zahlungs- oder sonstigen Drittanbietern, Stromausfälle, Cyberangriffe, höhere Gewalt oder andere technische Ereignisse entstehen.

16. Datensicherung

LINA ist nicht ausschließlich zur dauerhaften oder revisionssicheren Archivierung beruflich wesentlicher Daten bestimmt.

Nutzer:innen sind verpflichtet, Daten und Dokumente, deren dauerhafter Erhalt für ihre Tätigkeit wesentlich ist, in angemessenen Abständen zusätzlich außerhalb von LINA zu sichern.

Dies gilt insbesondere für Unterrichtsdokumentationen, Schülerinformationen, Materialien, Verträge, Noten, hochgeladene Dateien und sonstige beruflich erforderliche Unterlagen.

Lokal im Browser gespeicherte Daten können insbesondere durch Löschen der Browserdaten, Gerätewechsel oder technische Änderungen verloren gehen.

17. Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Vertragspartner regelmäßig vertrauen dürfen.

Im Übrigen ist die Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

Für Datenverluste, die Nutzer:innen selbst verursachen, insbesondere durch Löschen, Überschreiben, Verlust des Endgeräts, Löschen des Browser-Speichers oder fehlende Sicherungskopien, haftet die Anbieterin nicht, soweit sie den Datenverlust nicht zu vertreten hat.

Soweit die Anbieterin für einen Datenverlust einzustehen hat, ist die Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger und dem Wert der Daten angemessener Datensicherung entstanden wäre.

18. Drittanbieter

Für einzelne technische Leistungen nutzt LINA externe Dienstleister, insbesondere für Hosting, Datenbank, Authentifizierung, E-Mail-Versand, Zahlungsabwicklung und KI-Funktionen.

Für Störungen, die ausschließlich im Verantwortungsbereich eines solchen Drittanbieters liegen und die Anbieterin nicht zu vertreten hat, besteht keine Haftung, soweit gesetzlich zulässig.

19. Vertragsende und Löschung

Mit Ende des kostenpflichtigen Nutzungsvertrags endet der Anspruch auf Nutzung der kostenpflichtigen Funktionen.

Nutzer:innen sind verpflichtet, benötigte Daten und Dokumente vor Vertragsende selbst zu sichern.

Serverseitig gespeicherte nutzerbezogene Daten werden nach Vertragsende innerhalb einer angemessenen Frist gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder sonstigen rechtlichen Gründe entgegenstehen.

Daten in technischen Sicherungs- oder Backup-Systemen können bis zum Ablauf regulärer Löschzyklen fortbestehen.

Lokal auf dem Endgerät gespeicherte Daten können nach Vertragsende weiterhin vorhanden sein.

20. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten befinden sich in der Datenschutzerklärung der Plattform.

Soweit LINA personenbezogene Daten im Auftrag der Nutzer:innen verarbeitet, gilt ergänzend der Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.

21. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Soweit gesetzlich zulässig und beide Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind, ist Gerichtsstand der Sitz der Anbieterin.

Sollte eine einzelne Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: September 2026